Scheurebe
Die nach Georg Scheu benannte und 1916 erstmals gezüchtete Sorte ist eine Kreuzung aus einer unbekannten Wildrebe und dem Riesling, die erst bei vollständiger Reife einen Qualitätswein mit subtilem und rassigem Aroma von schwarzen Johannisbeeren und Grapefruit erzeugt. Die Weine aus der Scheurebe werden oft als Süß- oder Dessertwein ausgebaut.
In Deutschland waren im Jahr 2007 1702 Hektar mit der Rebsorte Scheurebe bestockt. Im Jahr 2006 waren noch 1781 Hektar Anbaufläche bestockt, nachdem im Jahr 1999 noch 3126 Hektar erhoben wurden.
In Österreich, wo sie unter dem Namen Sämling 88 angebaut wird, ist die Sorte flächenmäßig praktisch bedeutungslos, allerdings werden daraus einige der herausragenden edelsüßen Weine rund um den Neusiedler See und in der Südsteiermark gewonnen.
Quelle: Wikipedial
