Archiv der Kategorie Arbeitsberichte

Mainzer Weinbörse 2011

Am 17. April ist es wieder soweit, kaum hat sich der Staub der ProWein 2011 gelegt, öffnet die Mainzer Weinbörse ihre Pforten. Auf der größten Messe für deutsche Weine, präsentieren die VDP Weingüter, in der Rheingoldhalle den Jahrgang 2010 und natürlich Rotweine aus vorangegangenen Jahrgängen. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Die portugiesische Reise: dem Wein hinterher Teil II

Nach langer Zeit folgt nun endlich der zweite Teil unserer portugiesischen Reise. Viel Spaß beim lesen… ( Teil 1 findet ihr hier )

Straßentheater in Porto

Der nächste Morgen begann mal wieder sonnig. Nun war schon Sonntag und man fragte sich so im Geheimen warum die Zeit so raste. Lag es am Wein, am Urlaubsflair, der Geselligkeit oder vergeht die Zeit in Portugal schneller als daheim? Während wir in einem Café in der Altstadt Vila Reals mit genialer Jugendstilatmosphäre frühstückten (stilecht portugiesisch mit sauleckeren, dafür umso dicker machenden Eiercremétörtchen und anderen Leckereien) machte ich mir so meine Gedanken. Die letzten hundert Jahre hatte sich ambientemäßig in dem Gebäude mit Sicherheit nichts verändert und so atmete man geradezu die alte Zeit, sah vor seinem geistigen Auge Pessoa in der einen Ecke sitzen, Saramago in der anderen und irgendwo mittig darf man Antunes natürlich nicht vergessen. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Bordeaux 2006

bordeauxDas Jahr nach dem Jahrhundertjahrgang. Auf einen späten Austrieb, folgten  Rekordtemperaturen in den Monaten  Juni und  Juli. Doch fiel der August unerwartet kühl und feucht aus.  Spätsommer und Herbst waren zwar von hohen Temperaturen, aber eben auch von zahllosen Regenperioden geprägt. Natürlich stellt sich da die Frage, ob in solch einem Jahrgang  Weine entstanden sind, die die zweithöchsten Preise der Bordeaux-Geschichte rechtfertigen?

Um das herauszufinden, ging die Reise nach Düsseldorf, wo die SOPEXA zusammen mit der Union des Grands Crus de Bordeaux, eine Verkostung des aktuell abgefüllten Jahrgangs veranstaltete. Begleitend zur Prowein findet diese Veranstaltung seit einigen Jahren in den Düsseldorfer Rheinterrassen statt.

Nachdem ich mich im letzten Jahr auf  die grandiosen Rotweine aus dem Jahrgang 2005 konzentriert hatte, standen dieses mal die Pessac Weißweine ganz oben auf meiner Liste.  Die frühreifen Rebsorten Sauvignon Blanc und Semillon wurden größtenteils vom Regen verschont, und so durfte ich einige große Weine probieren. Die Roten waren  bis auf wenige Ausnahmen von durchweg guter Qualität, doch Weine wie Haut-Bailly, Pape Clement, Canon la Gaffeliere und Pontet Canet waren einfach großartig. Die Süßen vielen für meinen Geschmack etwas zu alkohollastig aus.

Verkostet wurden die Weine im Frühjahr 2009. Das ist schon eine ganze Weile her, doch stehen einige 2006’er gerade jetzt, zu vernünftigen Preisen in den Regalen.

Grave/Pessac Léognan

Ch. Chantegrive “Cuvee Caroline” – Graves  Blanc  90

Opulente Frucht, Hauch Petrol und Paprika, reife Stachelbeeren, mineralisch, exotische Würze, macht richtig Spaß! Den Rest des Eintrags lesen. »

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Sideways

sidewaysMit einem genialen Dialog aus dem Film Sideways, wollen wir Euch am Weihnachtsfest, zum schmunzeln bringen, aber auch ein wenig nachdenklich stimmen. Wem das nicht genug ist, der holt sich den Film, zusammen mit einer Flasche Pinot und macht es sich gemütlich. Denn steckt nicht in jedem von uns ein Pinot? In diesem Sinne, wünscht Generation Wein ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr!

MAYA
Why are you so into Pinot? It’s like a thing with you.

MILES
I don’t know. It’s a hard grape to grow. As you know. It’s thin-skinned, temperamental, ripens early. It’s not a survivor like Cabernet that can grow anywhere and thrive even when neglected. Pinot needs constant care and attention and in fact can only grow in specific little tucked-away corners of the world. And only the most patient and nurturing growers can do it really, can tap into Pinot’s most fragile, delicate qualities. Only when someone has taken the time to truly understand its potential can Pinot be coaxed into its fullest expression. And when that happens, its flavors are the most haunting and brilliant and subtle and thrilling and ancient on the planet. Den Rest des Eintrags lesen. »

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5 Sterne aus Südafrika

An dieser Stelle möchten wir Euch nur kurz die Weine auflisten, die vom John Platter Wine Guide 2011 mit 5 Sternen bedacht wurden. Es finden sich viele alte Bekannte, aber auch der ein oder andere unerwartete Newcomer. Viel Spaß beim Stöbern, aber Vorsicht hier bekommt man wahnsinnig Appetit aufs Kap und seine Weine. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Punk Rock 2.0: Riesling statt Dosenbier

Wie die letzen Tage auf Nikos Weinwelten zu lesen war, bringen „Die Toten Hosen“, ihres Zeichens alternde Punk Rocker aus Düsseldorf, und das Weingut Tesch gemeinsam einen Riesling auf den Markt, der „Weißes Rauschen“ heißt. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Nun sind wir auch schon über ein Jahr alt…

gam_largeFast hätten wir ihn selber vergessen, unseren ersten Geburtstag. Das ist natürlich kein Wunder, raste doch das letzte Jahr nur so an uns vorbei und gefühlt vergingen für mich nur ein paar Monate. Aber Gefühle ziehen gegenüber dem Kalender nunmal den kürzeren. Nachdem wir uns nun doch noch rechtzeitig erinnerten, stellte sich die Frage: Mit welchem schönen Tropfen begießen wir den Tag eigentlich? Die Antwort fand sich recht schnell, denn was könnte passender sein als einer der besten Australier, die man hier so kaufen kann, ein Mitolo G.A.M. von 2005.

Da wir beide grad aus unterschiedlichen Gründen in unserer schönen Oberlausitzer Heimat zu Besuch waren, konnten wir das natürlich auch gleich nutzen um diesen für uns immens wichtigen, für den Rest der Welt allerdings ganz und gar unwichtigen Tag zu feiern. So trafen wir uns denn mit Freunden im schönen Garten von Michas Eltern, mit dem aus Jugendtagen schon geliebten Blick auf die Spree ( welcher diesmal leider von diversen Überbleibseln des Augusthochwassers getrübt war) und erlebten alle einen wunderschönen, lustigen und geselligen Abenden mit vielen Schwänken und Geschichten. Doch kommen wir zum Mitolo:

Er ist ja mit 2005 noch ganz, ganz jung und knackig, deshalb hab ich ihn schonmal ein paar Stunden vorher zum Luft holen aufgemacht, aber natürlich trotzdem gleich genascht. Die Nase ist für einen Shiraz extrem elegant, aber noch etwas verschlossen und am Gaumen ist er zunächst auch recht ruppig, zeigt aber schon ganz klar was uns da noch erwartet. Ich also durchaus begeistert… Nachdem es dann abend wurde kam es zum Showdown.

Erwartungsgemäß hatte sich einiges getan. Immer noch sehr elegant, aber jetzt extrem komplex und tief, dabei aber auch mit einer wunderbaren Würzigkeit. Die Meinung des anwesenden Önologen fiel knapp aus: “Beste Shiraznase, die ich jemals hatte…” Gut, lassen wir so im Raum stehen.

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Wenn der Herbst schickt seine Boten – “Der Federweißer”

feder

Federweißer, die Zweite!
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A Celtic September – Part II

Skye

Skye

It was a good thing we did not know what Jolene and Michael had in store for us that morning of the 13th of September. To be fair, Jolene had warned us beforehand to bring along good walking shoes since we would be going on hikes. Not quite appreciating the challenges of hiking in cold, wet weather along slippery slopes, Gloria donned sneakers and I my trusty veld shoes. My decision was almost disastrous.

The drive down to Malcolm’s Point was a rewarding one in terms of the magnificence of the scenery. Where the road eventually descended to the beach we found, in all its splendour, a traditional red telephone booth on the side of the road. It was almost incongruously out of place. The available parking at the beach was already full and after some difficulty we managed to park the two vehicles precariously on the side of the road and set out on our walk.

The coastal walk from Malcolm’s Point to the Carsaig Arches is said to be the most magnificent of all the coastal walks on Mull. The stunning scenery, I understood, was the result of eroding sedimentary rocks underlying the Mull volcanics. As the younger rocks crumbled, the volcanic cliffs above were dramatically steepened.

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Weinversteigerung “Kultweine unter dem Hammer”

Versteigerung by Generation Wein

Das Team von Generation Wein, hat wieder einmal keine Kosten und Mühen gescheut, und war für Euch in Trier, sowie im Kloster Eberbach, zu den jährlich stattfindenden Weinversteigerungen. Das ist ja schon eine ganze Weile her und alles Schnee von gestern, werdet Ihr sicherlich denken.

Doch weit gefehlt, denn unsere hier aufgeführten Lieblingsweine, von denen man wahrscheinlich in 20 Jahren noch reden wird, und einige von ihnen erst dann ihre perfekte Trinkreife erreicht haben werden, sind deutsche Geschichte. Es sind Weine, um die uns die ganze Welt beneidet, Weine die nicht austauschbar sind und die von ihrer Herkunft erzählen.

Denn was gibt es denn schöneres als wie die leichtfüßigen Auslesen von Saar und Mosel, die dichten, mineralischen Edelsüßen aus dem Rheingau und den würzigen Spätburgunder vom Höllenberg? Mir fällt gerade nichts ein, doch wenn Euch etwas dazu einfällt, einfach mal einen Kommentar schreiben!

 

 

 

 

Trier 2009

J.J. Prüm – Graacher Himmelreich Riesling Auslese Goldkapsel 2oo8  (92 GWP)

Elegante und würzige Nase, wunderbare Fruchtsüße, mittlere Länge

Fritz Haag – Brauneberg Juffer Sonnenuhr Riesling Spätlese 2oo8  (95 GWP)

Raffinierter Apfelduft, brausig, präzise Säure, komplex, perfekte Balance

Fritz Haag – Brauneberg Juffer Sonnenuhr Riesling Auslese Goldkapsel 2oo8  (97 GWP)

Wieder einmal der sprichwörtliche rote Faden, der sich durch die Kollektion von Fritz Haag zieht. Diese Auslese grenzt an Perfektion. Etwas würziger wie die Spätlese, kristallklar wie ein Gebirgsbach, federleicht, kein unnötiger Ballast, unglaublich lang,  groß! Den Rest des Eintrags lesen. »

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