Archiv der Kategorie Was macht der Wein?

11 x 2011

Der “Eilfer” des 21. Jahrhunderts machte es den Winzern nicht gerade leicht. Die Wetterschwankungen sorgten für so manch schlaflose Nacht.

Eine stabile Hochdruckwetterlage, brachte uns im Frühjahr 2011 den geringsten Niederschlag seit 1893, sowie den zweithöchsten Temperaturdurchschnitt seit Beginn der Messungen und führte zu einem außergewöhnlich frühen Austrieb.

Das böse Erwachen kam in der Nacht vom 3. auf den 4. Mai als durch Spätfrost in Franken, der Pfalz und in Rheinhessen beträchtliche Schäden entstanden.  Die fortgeschrittene Rebenentwickung,  sehr schnell hereinströmenden Polarluft und für den Weinbau ungeeignete Standorte sind Gründe für das Ausmaß der Katastrophe. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Riesling 2009 – Erste Gewächse aus dem Rheingau

Das Jahr 2009 begann mit dem kältesten Winter seit mehr als zehn Jahren. Im Januar herrschten über Wochen hinweg zweistellige Minustemperaturen. Auf einen durchwachsenen März, folgte ein April mit durchgängig hochsommerlichen Temperaturen. Der im März aufgetretene Vegetationsrückstand konnte so schnell wettgemacht werden.

Der Austrieb erfolgte um den 14. April. Reichhaltige Niederschläge und hohe Temperaturen trieben die Rebentwicklung voran, so dass die meisten Gescheine schon Mitte Juni verblüht waren. Den Sommer kann man als überdurchschnittlich gut bezeichnen. Ausreichend Niederschläge führten zu hohen Mineralisierungsraten und zu gutem Wachstum. Wechselhaftes Wetter bestimmte jedoch die ganze Vegetationsperiode und ließ den Befallsdruck, hinsichtlich von Pilzkrankheiten nie richtig sinken. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Böckser “Der kleine Stinker” – Grundlagen

Mit der Rückbesinnung auf die Spontangärung und der Umstellung auf Schraubverschlüsse, ist der Böckser sprichwörtlich wieder in aller Munde. Zugegeben, es gibt äußerst charmante Böckser und gerade die Spontangärung ist für viele Winzer ein Instrument um eigenständige Weine zu erzeugen. Doch der Grat ist schmal und die „kleinen Stinker“ sind mit vielen Mythen behaftet. Zeit das Thema einmal nüchtern zu betrachten. ;)

Der Begriff Böckser bezieht sich nicht nur auf den durch Schwefelwasserstoff ausgelösten Fehlton, sondern umfasst eine große Anzahl an flüchtigen Schwefelverbindungen im Wein. Diese schwefelhaltigen Verbindungen werden im Hefestoffwechsel während der Gärung gebildet. Sie können als Schwefelwasserstoff-Böckser während oder unmittelbar nach der Gärung auftreten oder im weiteren Ausbau zu böckserauslösenden Stoffen reagieren. Mit der Bezeichnung „Böckser“ werden heute aber auch Fehltöne charakterisiert, die auf ein stärkeres Vorkommen anderer S-haltiger Stoffe mit abträglichen sensorischen Eigenschaften zurückgeführt werden. Ursachen sind nicht mehr nur allseits bekannte Gärprobleme durch Nährstoffmangel, sondern auch erhöhte Schwefelgaben im Most oder reduktiver Ausbau. Man Spricht von „reduktiven Noten“. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Würzgarten, Uhlen und Calmont – Herbst 2011 an der Mosel

Herbstimpressionen von der Mosel. Von Winningen und Kobern an der Untermosel, geht die Reise über Bremm, nach Pünderich und Ürzig an der Mittelmosel.

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Goldener Herbst im Weinjahr 2011

Herbstimpressionen aus dem Rheingau. Von Rüdesheim aus, ging es bei perfektem Herbstwetter nach Assmannshausen. Die einmalige Flusslandschaft,  Frühnebel über der Burg Ehrenfels, reife Spätburgunder Trauben am Assmannshäuser Höllenberg…

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25 Grad Oechsle

25 Grad Oechsle

25 Grad Oechsle

Der Herbst ist da und manche Weine gären schon! Wer restsüße Weine produzieren will muss ständig auf der Hut sein und die Zuckerwerte kontrollieren.

Die stark unterschätzten, restsüßen Kabinettweine zeichnen sich durch eine wunderbare Leichtigkeit, sowie perfekte Balance zwischen Zucker und Säure aus. Durch die gestoppte Gärung entstehen Weine mit moderatem Alkohol und hohem Fructoseanteil, der sich sensorisch positiv bemerkbar macht.

Süße Weine genießen nicht den besten Ruf, aber fragen sie Ihren Winzer/Händler, ob die Weine gestoppt oder mit Süßreserve verschnitten wurden. Glauben Sie mir, man schmeckt den Unterschied!

Kleiner Tipp: Einfach mal auf dem Etikett nachschauen, denn Kabinettweine mit natürlichem Restzucker haben Alkoholwerte zwischen 9-11 Vol %.

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