Artikel getaggt mit Generation Wein

Highlights der 9. Internationalen Höchster-Weinmesse

Von A wie Amarone bis Z wie Zwalu. Auf der 9. Höchster-Weinmesse gab es neben hunderten von Weinen, auch ausgesuchte Feinkost-Spezialitäten und hochwertige Spirituosen zu verkosten. Wir nutzten den Nachmittag, um uns durch die Weinwelt zu probieren und unser Bewusstsein auf den Gebieten Rum und Cognac zu erweitern. Hier ein paar Highlights der Messe.

Argentinien

Vina Cobos

2009 Cabernet Sauvignon Mendoza (GWP 88)

2009 Malbec Mendoza (GWP 89)

2009 Bramare Malbec Appelation Lujan de Cuyo (GWP 90)

Extrem konzentriert, eine Karikatur von einem Wein, dunkle Früchte, getrocknete Kräuter, Vanille und Tabak. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Südafrika in Düsseldorf

Vom 27.-29. März bedarf es keines Langstreckenfluges, um die Weine vom Kap zu probieren.  Mit ca. 60 Ausstellern (28 mehr als im Vorjahr), wird die Weinnation Südafrika auf der diesjährigen ProWein in Düsseldorf  vertreten sein. Grund ist die Einführung des neuen Weinsiegels „Sustainable Wine South Africa“ der Exportorganisation Wines of South Africa. So werden erste zertifizierte Weine aus nachhaltigem Anbau vorgestellt.
Ganz besonders freuen wir uns auf die Sonderverkostung der 5-Sterne-Weine des John Platter South African Wine Guides 2011, an der Verkostungstheke der Südafrika Weininformation (H60 / H80) in Halle 6. Die 5-Sterne-Liste aus dem John Platter Wineguide präsentierten wir Euch ja schon vor ein paar Wochen.
Wir können es kaum erwarten, den Shiraz von De Trafford und den Palladius der Sadie Family zu probieren, aber vor allem die Klassiker von Boekenhoutskloof, Kanonkop und Le Riche endlich einmal nebeneinander zu verkosten, wird ein Fest.

Wir sehen uns in Südafrika!

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Nun sind wir auch schon über ein Jahr alt…

gam_largeFast hätten wir ihn selber vergessen, unseren ersten Geburtstag. Das ist natürlich kein Wunder, raste doch das letzte Jahr nur so an uns vorbei und gefühlt vergingen für mich nur ein paar Monate. Aber Gefühle ziehen gegenüber dem Kalender nunmal den kürzeren. Nachdem wir uns nun doch noch rechtzeitig erinnerten, stellte sich die Frage: Mit welchem schönen Tropfen begießen wir den Tag eigentlich? Die Antwort fand sich recht schnell, denn was könnte passender sein als einer der besten Australier, die man hier so kaufen kann, ein Mitolo G.A.M. von 2005.

Da wir beide grad aus unterschiedlichen Gründen in unserer schönen Oberlausitzer Heimat zu Besuch waren, konnten wir das natürlich auch gleich nutzen um diesen für uns immens wichtigen, für den Rest der Welt allerdings ganz und gar unwichtigen Tag zu feiern. So trafen wir uns denn mit Freunden im schönen Garten von Michas Eltern, mit dem aus Jugendtagen schon geliebten Blick auf die Spree ( welcher diesmal leider von diversen Überbleibseln des Augusthochwassers getrübt war) und erlebten alle einen wunderschönen, lustigen und geselligen Abenden mit vielen Schwänken und Geschichten. Doch kommen wir zum Mitolo:

Er ist ja mit 2005 noch ganz, ganz jung und knackig, deshalb hab ich ihn schonmal ein paar Stunden vorher zum Luft holen aufgemacht, aber natürlich trotzdem gleich genascht. Die Nase ist für einen Shiraz extrem elegant, aber noch etwas verschlossen und am Gaumen ist er zunächst auch recht ruppig, zeigt aber schon ganz klar was uns da noch erwartet. Ich also durchaus begeistert… Nachdem es dann abend wurde kam es zum Showdown.

Erwartungsgemäß hatte sich einiges getan. Immer noch sehr elegant, aber jetzt extrem komplex und tief, dabei aber auch mit einer wunderbaren Würzigkeit. Die Meinung des anwesenden Önologen fiel knapp aus: “Beste Shiraznase, die ich jemals hatte…” Gut, lassen wir so im Raum stehen.

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In eigener Sache…

Heute muss ich doch mal wieder kurz Werbung in eigener Sache betreiben. Gestern rief mich ein Freund an und erzählte mir, dass der Chateau Saint Roch – Chimeres 2007 im Decanter einer der Weine des Monats ist und als “best value red” angepriesen wird.chim Das freut uns natürlich ungemein, zeigt es doch, dass wir auf dem richtigen Weg sind und dass es sich offenbar auszahlt nur Weine anzubieten von denen man selbst völlig überzeugt ist. So genug des Eigenlobs, wir loben lieber den Chimeres!

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1.Gewächspräsentation 2oo8

So, das Weihnachtsfest ist nun also auch schon wieder gelaufen und wir steuern mit Vollgas dem Jahresende, bzw. dem Beginn des Neuen Jahres (ist das eigentlich eine Glas halbleer / halbvoll – These?) entgegen. Da ich die letzten Tage neben dem Auspacken meiner Geschenke und der totalen Völlerei doch die eine oder andere freie Minute hatte, raffte ich mich endlich mal zur sauberen Abschrift meiner Verkostungsnotizen der 1. Gewächspräsentation des VdP 2oo8, also der 2oo7er Weine. Das ist natürlich schon eine ganze Weile her, aber Ihr wisst ja wie sich das mit unliebsamen Aufgaben verhält.

 

Kloster Eberbach

Kloster Eberbach

Der Jahrgang 2oo7 war in Deutschland jedenfalls alles andere als ungeliebt, sondern schlicht und ergreifend großartig. Das sieht man auch in meiner Bewertung der Weine.

Wie viele mit Sicherheit wissen, findet die jährliche Präsentation im ehemaligen Laiendormitorium des Klosters Eberbach statt.

Der Veranstaltungsort ist natürlich passend, wurde das idyllisch gelegene und sehr hübsche Kloster nicht nur durch die Dreharbeiten zum Film „Der Name der Rose“ weltberühmt, sondern schon im Mittelalter, denn das von den Mönchen betriebene Weingut war wohl seinerzeit das Größte in Europa.

 

So erinnere ich mich in diesem Zusammenhang nicht nur an einen sonnigen September 2oo8 im Rheingau, sondern auch an die schönen Tage mit Freunden, Besuch aus Südafrika und der 1. Gewächspräsentation.

Ich halte mich bei meinen Notizen an die Form, die ich schon bei der Verkostung der 2oo5er Bordelaiser Gewächse gewählt habe. Das ist natürlich bei der Fülle an Weingütern und Weinen nicht unbedingt einfach und flüssig zu lesen, bietet aber den Vorteil, dass man alles beisammen hat. Ich wünsche Euch trotzdem viel Spaß beim stöbern. Vielleicht sieht der Ein oder Andere manche Weine ja in einem völlig anderen Licht als ich…

 

 

 

Nahe

Dönnhoff Hermannshöhle GG 2oo7 (96)

Unglaublich feine Nase, kristallklar, eher finessenreich als kraftvoll, ein Hauch Mineralik, perfekte Balance, viel Druck am Gaumen, ohne unnötigen Ballast und ein Abgang, der sich in Schockwellen ausbreitet, unendlich lang…

 

Dr. Crusius Felsensteyer GG 2oo7 (92)

Mineralische Nase mit knackiger Frucht, gute Struktur, schön im Mund, klar und präzise, schöner Wein

 

Schlossgut Diel Goldloch GG 2oo7 (95)

Dichte Nase, reife Frucht, grüner Apfel, Limette, typisch Nahe, komplex, saftig, wunderbar lang, wow

 

Schlossgut Diel Pittermännchen GG 2oo7 (93)

Saftiger, herber Apfel, ein Hauch Spontangärung, erdige Würze, herb und lang

 

Schäfer-Fröhlich Kupfergrube GG 2oo7 (91)

Geradliniger Riesling, Kernobst, elegant und mineralisch

 

Schäfer-Fröhlich Felsenberg GG 2oo7 (90)

Schöne Nase, süße Frucht, druckvoll, etwas kurz, Hauch Mineralik

 

Schäfer-Fröhlich Felseneck GG 2oo7 (94)

Unglaublich feine, komplexe Nase, Apfel, fest gefügt mit zarter Frucht und Mineralik

 

Schäfer-Fröhlich Halenberg GG 2oo7 (96)

Perfekte Nase, kühler Apfelduft, Mineralien, komplex und fein, sehr saftig, viel Druck, braune Würze, monumentale Struktur

 

Emrich-Schönleber Frühlingsplätzchen GG 2oo7 (94)

Ein Kraftpaket, mineralisch, wild, spontan, packende Würze, ewig lang, dicht, ein Hauch medizinisch

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Ernst Triebaumer

Heute gibt es mal wieder ein Update in eigener Sache. Es geht ja straff auf die Weihnachtszeit zu. Überall werden die Städte und Dörfer schön herausgeputzt, die Weihnachtsmärkte haben auch alle schon geöffnet und verleiten zu ausgedehnten Schlemmereien.

Was passt besser zu dieser Zeit als ein Glas Süßwein. Ob abends, oder zu nachmittäglicher Stunde zum Christstollen. Eine edelsüße Beerenauslese

Seit ein paar Wochen haben wir nun auch die unserer Meinung nach fantastische Beerenauslese und den ebenfalls sehr empfehlenswerten Blaufränkisch Gmärk aus dem Hause Ernst Triebaumer im Programm.

Von unsrer Seite eine ganz klare vorweihnachtliche Empfehlung, ob nun zum selber trinken oder zum verschenken.

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Der Herbst ist da!

Nun ist der Sommer schon wieder vorbei, die Tage werden kürzer und der Winter naht mit schnellen Schritten. Bei all dem ungemütlichen Schmuddelwetter ist es doch schön anzusehen, wie sich unsere Natur verändert. Alle Blätter färben sich bunt, bevor man sich in den Winterschlaf verabschiedet. Auch die Rebberge im Rheingau sind bei diesem Spiel dabei. Zeit also für ausgedehnte Spaziergänge um dieses Schauspiel ausgiebig zu würdigen und die letzten Sonnenstrahlen zu erhaschen.DSC07149

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Bordeaux 2oo5 – Jahrhundertjahrgang?

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Doisy Daene 2005

Wie im Vorfeld schon angekündigt, wollen wir hier, in unserem Blog, auch immer mal wieder von Verkostungen schreiben, unsere Notizen dazu veröffentlichen und selbstverständlich auch Euch zum regen Diskurs über die verkosteten Weine animieren. Also darf jeder, der meint etwas beisteuern zu können, gern die Kommentarfunktion benutzen und seine Meinung kundtun.

Im März 2oo8 bekam ich während der Pro Wein in Düsseldorf die Gelegenheit an der separaten Verkostung der Bordelaiser Grand Crus teilzunehmen.

Diese findet nicht, wie die restliche Pro Wein, am Messegelände statt, sondern in der Rheinterrasse. Zur Veranstaltung selber ist folgendes zu sagen. Das Ambiente der Rheinterrasse war toll, es war laut, es war voll und es war nicht viel Zeit. Die Privilegien von Parker’schen Privatverkostungen hab ich mir leider noch nicht erarbeitet. Meiner Freude sollte das indes keinen Abbruch tun. Ich habe versucht alle Weine fair zu benoten, mich nicht von Namen lenken zu lassen, da ich ja Bacchus sei Dank nicht notwendig habe, jemanden gefallen zu müssen. Lasst es mich die Freiheiten eines jungen Gaumens nennen. So, genug geschwallt…

Bevor ich meine Verkostungsnotizen niederschreibe möchte ich noch kurz etwas zum 2005er Jahrgang schreiben. Wie viele von Euch sicher wissen, wurde er im Vorfeld als einer der besten Jahrgänge bewertet, die es jemals im Bordeaux gab. Allerorten versuchte sich die Presse mit Superlativen zu übertreffen. So sprach man nicht mehr von einem Jahrhundertjahrgang, sondern gar von einem Jahrtausendjahrgang. Dank eines für die Reben absolut perfekten Herbstes und einer dadurch möglichen sehr späten Lese, sprachen viele der dortigen Winzer vom besten Traubenmaterial, das sie je ernteten.

Dies lies natürlich die Preise innerhalb kürzester Zeit explodieren. Meines Wissens nach handelt es sich heute um einen der teuersten Bordeauxjahrgänge. Nun lässt sich natürlich streiten, inwiefern solche Preisexzesse Sinn machen und wem diese zum Vorteil gereichen, doch uns geht es hier ja in erster Linie um eine Verkostung und Bewertung des Jahrgangs.

Es ist eine Tatsache, dass es sich um einen wirklich exzellenten Jahrgang handelt, auch wenn auffällt, dass die Weine mehr Tannine und einen höheren Alkoholgehalt als üblich aufweisen. So wird die optimale Trinkreife wohl noch mehr als 20 Jahre auf sich warten lassen. Naja, ich hab Zeit…

Allerdings gestaltet sich auch das untere Preissegment ausgewogen und homogen und speziell in der Sparte zwischen 20 und 40 Euro machen viele der Weine viel Spaß.

Grave / Pessac Léognan

Chateau Chantegrive “Cuvee Caroline” – Graves Blanc (91)

Tolle Mineralik, feine herbe Fruchtnote (Grapefrucht, Stachelbeeren, Zitrus), leicht grasige Kräuternote gibt noch zusätzliche Frische. Langer, mineralischer Abgang.

Chateau Chantegrive Rouge Cru Classé Grave  (90)

Elegante Cassis Nase, schöne Konzentration, reif und zart mit viel feinkörnigem Tannin.

Chateau Ferrande Rouge Grave (87)

Dunkle Früchte in der Nase, schlankerer Wein, der durch seinen Mangel am Frucht und Komplexität etwas tanninherb wirkt.

Chateau de France Rouge Pessac Léognan (86)

Sehr verhaltene Nase, hat Struktur, aber es fehlt ihm die Komplexität. Dennoch schön trinkbar.

Chateau Carbonnieux Rouge – Cru Classé Graves (93)

Dunkle Früchte, Cassis, schöne Konzentration. Ein sehr weicher Wein mit feinem Tannin und langem Abgang. Ein Schmeichler, deshalb die hohe Punktzahl.

Chateau Haut Bergey Rouge – Pessac-Léognan (86)

Auch sehr weich doch fehlt es ihm ein wenig an Komplexität und Länge gegenüber dem Vorgänger.

Chateau Haut Bailly – Cru Classé Graves (95)

Herrliche Nase mit dunklen Früchten und nussiger Eiche, Cassis. Dicht am Gaumen und extrem konzentriert. Tolle reife Tannin- und Säurestruktur bilden das Rückrat ohne dabei in den Vordergrund zu treten, so dicht und vielschichtig ist die  Frucht. Toller Abgang mit extrem langem Nachhalt. Viel Potential!

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25 Grad Oechsle

25 Grad Oechsle

25 Grad Oechsle

Der Herbst ist da und manche Weine gären schon! Wer restsüße Weine produzieren will muss ständig auf der Hut sein und die Zuckerwerte kontrollieren.

Die stark unterschätzten, restsüßen Kabinettweine zeichnen sich durch eine wunderbare Leichtigkeit, sowie perfekte Balance zwischen Zucker und Säure aus. Durch die gestoppte Gärung entstehen Weine mit moderatem Alkohol und hohem Fructoseanteil, der sich sensorisch positiv bemerkbar macht.

Süße Weine genießen nicht den besten Ruf, aber fragen sie Ihren Winzer/Händler, ob die Weine gestoppt oder mit Süßreserve verschnitten wurden. Glauben Sie mir, man schmeckt den Unterschied!

Kleiner Tipp: Einfach mal auf dem Etikett nachschauen, denn Kabinettweine mit natürlichem Restzucker haben Alkoholwerte zwischen 9-11 Vol %.

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Weingut Johannishof

Hiermit möchte ich Euch nur kurz bekanntgeben welche Weine wir vom Weingut Johannishof ins Programm nehmen werden. Da uns fast alle Weine richtig gut gefielen, war das mal wieder keine leichte Entscheidung.

Zum Einen wäre da der 2oo8er Riesling “Mineral” QbA. Dann haben wir uns gedacht, dass es eigentlich schön wäre auch einen halbtrockenen Wein im Programm zu haben und haben uns hier für den “Kabinett “S” feinherb” entschieden.

Schlußendlich sind wir beide schon seit ein paar Jahren von der Spätlese “Rüdesheimer Berg Rottland” begeistert. Ein Wein mit einem für diese Preisklasse fantastischen Entwicklungspotenzial. Wir haben uns hier für den 2oo7 entschieden und glaubt uns, der wird die nächsten 5 Jahre immer besser.

Wir freuen uns riesig, dass wir Euch nun auch wirklich gute deutsche Rieslinge anbieten können und dazu noch in einiger Vielfalt. Wir hoffen, dass ihr genauso viel Spaß daran haben werdet wie wir. In ca. 2 Wochen sind alle drei erhältlich.

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