Artikel getaggt mit Pro Wein

Penfolds Grange 2005

In den 50´er Jahren war Frankreich das Maß aller Dinge, wenn es um die Erzeugung von großen, langlebigen Rotweinen ging. Auf einer Europareise studierte der junge Penfolds Kellermeister Max Schubert die Weinbereitung im Bordelais und an der Rhône. Besessen von dem Wunsch einen großen australischen Rotwein zu erzeugen, kehrte er in seine Heimat zurück.

Benannt nach dem Farmhaus von Dr. Rawson Penfolds im Magill, wurde 1951 der erste „Grange“ gekeltert. Die frühen Jahrgänge erhielten allerdings schlechte Kritiken aus den eigenen Reihen, sodass Schubert von seinem Arbeitgeber Penfolds die Anweisung erhielt die Produktion einzustellen. Doch fest von seinem Wein überzeugt, setzte er die Produktion im Stillen fort. Den Rest des Eintrags lesen. »

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ProWein 2012 in Düsseldorf

Die  ProWein in Düsseldorf steht wieder vor der Tür. Vom 04.03.bis zum 06.03.2012 öffnet die internationale Fachmesse für Wein und Spirituosen ihre Pforten. Über 3.000 Aussteller aus mehr als 40 Nationen präsentieren auf der ProWein Messe Düsseldorf ihre Produkte.  Bei so vielen Ausstellern ist es immer schwierig  den Überblick zu behalten. Aus diesem Grund haben wir für Euch ein paar schöne Veranstaltungen herausgesucht, bei denen sich ein Besuch lohnt. Generation Wein wünschen viel Spaß auf der ProWein! Den Rest des Eintrags lesen. »

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Bordeaux 2006

bordeauxDas Jahr nach dem Jahrhundertjahrgang. Auf einen späten Austrieb, folgten  Rekordtemperaturen in den Monaten  Juni und  Juli. Doch viel der August unerwartet kühl und feucht aus.  Spätsommer und Herbst waren zwar von hohen Temperaturen, aber eben auch von zahllosen Regenperioden geprägt. Natürlich stellt sich da die Frage, ob in solch einem Jahrgang  Weine entstanden sind, die die zweithöchsten Preise der Bordeaux-Geschichte rechtfertigen?

Um das herauszufinden, ging die Reise nach Düsseldorf, wo die SOPEXA zusammen mit der Union des Grands Crus de Bordeaux, eine Verkostung des aktuell abgefüllten Jahrgangs veranstaltete. Begleitend zur Prowein findet diese Veranstaltung seit einigen Jahren in den Düsseldorfer Rheinterrassen statt.

Nachdem ich mich im letzten Jahr auf  die grandiosen Rotweine aus dem Jahrgang 2005 konzentriert hatte, standen dieses mal die Pessac Weißweine ganz oben auf meiner Liste.  Die frühreifen Rebsorten Sauvignon Blanc und Semillon wurden größtenteils vom Regen verschont, und so durfte ich einige große Weine probieren. Die Roten waren  bis auf wenige Ausnahmen von durchweg guter Qualität, doch Weine wie Haut-Bailly, Pape Clement, Canon la Gaffeliere und Pontet Canet waren einfach großartig. Die Süßen vielen für meinen Geschmack etwas zu alkohollastig aus.

Verkostet wurden die Weine im Frühjahr 2009. Das ist schon eine ganze Weile her, doch stehen einige 2006’er gerade jetzt, zu vernünftigen Preisen in den Regalen.

Grave/Pessac Léognan

Ch. Chantegrive “Cuvee Caroline” – Graves  Blanc  90

Opulente Frucht, Hauch Petrol und Paprika, reife Stachelbeeren, mineralisch, exotische Würze, macht richtig Spaß! Den Rest des Eintrags lesen. »

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Bordeaux 2oo5 – Jahrhundertjahrgang?

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Doisy Daene 2005

Wie im Vorfeld schon angekündigt, wollen wir hier, in unserem Blog, auch immer mal wieder von Verkostungen schreiben, unsere Notizen dazu veröffentlichen und selbstverständlich auch Euch zum regen Diskurs über die verkosteten Weine animieren. Also darf jeder, der meint etwas beisteuern zu können, gern die Kommentarfunktion benutzen und seine Meinung kundtun.

Im März 2oo8 bekam ich während der Pro Wein in Düsseldorf die Gelegenheit an der separaten Verkostung der Bordelaiser Grand Crus teilzunehmen.

Diese findet nicht, wie die restliche Pro Wein, am Messegelände statt, sondern in der Rheinterrasse. Zur Veranstaltung selber ist folgendes zu sagen. Das Ambiente der Rheinterrasse war toll, es war laut, es war voll und es war nicht viel Zeit. Die Privilegien von Parker’schen Privatverkostungen hab ich mir leider noch nicht erarbeitet. Meiner Freude sollte das indes keinen Abbruch tun. Ich habe versucht alle Weine fair zu benoten, mich nicht von Namen lenken zu lassen, da ich ja Bacchus sei Dank nicht notwendig habe, jemanden gefallen zu müssen. Lasst es mich die Freiheiten eines jungen Gaumens nennen. So, genug geschwallt…

Bevor ich meine Verkostungsnotizen niederschreibe möchte ich noch kurz etwas zum 2005er Jahrgang schreiben. Wie viele von Euch sicher wissen, wurde er im Vorfeld als einer der besten Jahrgänge bewertet, die es jemals im Bordeaux gab. Allerorten versuchte sich die Presse mit Superlativen zu übertreffen. So sprach man nicht mehr von einem Jahrhundertjahrgang, sondern gar von einem Jahrtausendjahrgang. Dank eines für die Reben absolut perfekten Herbstes und einer dadurch möglichen sehr späten Lese, sprachen viele der dortigen Winzer vom besten Traubenmaterial, das sie je ernteten.

Dies lies natürlich die Preise innerhalb kürzester Zeit explodieren. Meines Wissens nach handelt es sich heute um einen der teuersten Bordeauxjahrgänge. Nun lässt sich natürlich streiten, inwiefern solche Preisexzesse Sinn machen und wem diese zum Vorteil gereichen, doch uns geht es hier ja in erster Linie um eine Verkostung und Bewertung des Jahrgangs.

Es ist eine Tatsache, dass es sich um einen wirklich exzellenten Jahrgang handelt, auch wenn auffällt, dass die Weine mehr Tannine und einen höheren Alkoholgehalt als üblich aufweisen. So wird die optimale Trinkreife wohl noch mehr als 20 Jahre auf sich warten lassen. Naja, ich hab Zeit…

Allerdings gestaltet sich auch das untere Preissegment ausgewogen und homogen und speziell in der Sparte zwischen 20 und 40 Euro machen viele der Weine viel Spaß.

Grave / Pessac Léognan

Chateau Chantegrive “Cuvee Caroline” – Graves Blanc (91)

Tolle Mineralik, feine herbe Fruchtnote (Grapefrucht, Stachelbeeren, Zitrus), leicht grasige Kräuternote gibt noch zusätzliche Frische. Langer, mineralischer Abgang.

Chateau Chantegrive Rouge Cru Classé Grave  (90)

Elegante Cassis Nase, schöne Konzentration, reif und zart mit viel feinkörnigem Tannin.

Chateau Ferrande Rouge Grave (87)

Dunkle Früchte in der Nase, schlankerer Wein, der durch seinen Mangel am Frucht und Komplexität etwas tanninherb wirkt.

Chateau de France Rouge Pessac Léognan (86)

Sehr verhaltene Nase, hat Struktur, aber es fehlt ihm die Komplexität. Dennoch schön trinkbar.

Chateau Carbonnieux Rouge – Cru Classé Graves (93)

Dunkle Früchte, Cassis, schöne Konzentration. Ein sehr weicher Wein mit feinem Tannin und langem Abgang. Ein Schmeichler, deshalb die hohe Punktzahl.

Chateau Haut Bergey Rouge – Pessac-Léognan (86)

Auch sehr weich doch fehlt es ihm ein wenig an Komplexität und Länge gegenüber dem Vorgänger.

Chateau Haut Bailly – Cru Classé Graves (95)

Herrliche Nase mit dunklen Früchten und nussiger Eiche, Cassis. Dicht am Gaumen und extrem konzentriert. Tolle reife Tannin- und Säurestruktur bilden das Rückrat ohne dabei in den Vordergrund zu treten, so dicht und vielschichtig ist die  Frucht. Toller Abgang mit extrem langem Nachhalt. Viel Potential!

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