Artikel getaggt mit schweflige Säure

Schwefel im Wein Teil III – mikrobiologische Wirkung

Die mikrobiologische Wirkung geht vor allem auf die nicht dissoziierte Form der schwefligen Säure (SO2) zurück. Bisufitionen (HSO3-) weisen nur geringe und Sulfitionen (SO32-) keine Wirkung auf. Der Grund dafür ist, dass ungeladene Moleküle die Zellmembran leichter passieren können. Innerhalb der Zelle ist die Wirkung aber eher unspezifisch und besteht aus Lipidreaktionen, Inaktivierung von Enzymen bzw. Coenzymen (NAD, FAD, Thiamin) und der Modifizierung von Proteinen. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Schwefel im Wein Teil II – enzyminaktivierende Wirkung

Schwefel Blöcke in Shantz, Alberta 2003

Im heutigen Artikel der Serie ” Schwefel im Wein” widmen wir uns der enzyminaktivierenden Wirkung der schwefligen Säure. In der Weinbereitung wird die mikrobiologische, wie auch die sauerstoffübertragende Wirkung der schwefligen Säure durch Inaktivierung von Enzymen genutzt. Die beiden Diphenoloxidasen Tyrosinase und Laccase, welche für enzymatische Bräunungsreaktionen verantwortlich sind werden durch die schweflige Säure gehemmt. Die Tryosinase, ein traubeneigenes Enzym, welches trubgebunden im Most vorkommt, kann mit 20 mg/L zu 60 % und mit 80 mg/L zu 99 % inaktiviert werden. Im Gegensatz zur Tryosinase ist die Laccase ein im Most lösliches Exo–Enzym verschiedener Schimmelpilze und gelangt über faules Lesegut in den Most. Die Hemmung des Enzyms mit schwefliger Säure gestaltet sich schwierig, da bei einer Gabe von 80 mg/L nur 10% inaktiviert werden. Eine Schwefelung im Weinstadium hat dagegen eine dreifach stärkere Wirkung auf die Laccase. Den Rest des Eintrags lesen. »

photo by: Gord McKenna

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Die Wirkung von Schwefel im Wein – Teil I

Schon in der Antike wurde schweflige Säure zur Weinbereitung eingesetzt. Griechen und Ägypter nutzten die Dämpfe um Gefäße zu desinfizieren und Weine haltbar zu machen. Wahrscheinlich setzten Römer den Schwefel schon routinemäßig für die Weinbereitung ein. ( Bassermann-Jordan, J. 1941) Heutzutage ist die schweflige Säure bei der Weinbereitung gar nicht mehr wegzudenken, kommt sie doch schon, in Form von Kaliumdisulfit im Maischestadium zum Einsatz. Den Rest des Eintrags lesen. »

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